Unser Angebot umfasst diverse Therapien und Anwendungsformen.

Diese möchten wir Ihnen in diesem Bereich etwas näher bringen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen







  • Akrodynamische Therapie (ADT, Weiterentwicklung der Brunkow-Therapie)

    Geschichtliches

    Im Jahr 1975 entwickelte die deutsche Krankengymnastin Roswitha Brunkow die nach ihr benannte Therapie.

    Beschreibung

    Hierbei werden Gelenkrezeptoren (Sensoren) und Hautrezeptoren durch Druck- und Stauchimpulse stimuliert. Daraufhin antwortet das Gehirn des Patienten mit Muskelaktivität in diesem Bereich. Von Geburt an im Stammhirn genetisch programmierte Grund-Bewegungsmuster wie Gehen, Stehen, Drehen oder andere werden im Laufe des Lebens durch Alltag oder Beruf teilweise überlagert. Durch fehlerhafte Bewegungen kann es nach und nach zu Fehlbelastungen der Gelenke kommen, was wiederum zu verstärktem Verschleiß und damit verbundenen Schmerzen. Bandscheibenvorfälle und Arthrose sind nur zwei der möglichen Folgen. Durch die Brunkow-Therapie können die korrekten Bewegungsmuster wieder aktiviert und die Fehler "überschrieben" werden. Der Körper wird in sein muskuläres Gleichgewicht zurückgeführt. Schmerzen werden reduziert, denn ein Gelenk das richtig "steht" tut nicht weh. Auch Lähmungen und Koordinationsstörungen können mit dieser Methode behandelt werden.

  • Dorn-Therapie

    Geschichtliches

    In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts beschrieb der Bayer Dieter Dorn zum ersten Mal die Dorn-Therapie welche auch unter dem Namen Dorn-Methode bekannt ist.

    Beschreibung

    Bei Anwendung dieser Therapie steht die sanfte Mobilisierung dysfunktioneller Wirbel und Gelenke im Vordergrund. Diese Methode wird nicht nur beim Menschen eingesetzt, sondern auch bei Problem des Skelettapparats von Tieren. Gerade Becken und Wirbelsäule stehen im Fokus. Fast jeder moderne Mensch leidet unter einem mehr oder weniger ausgeprägten Beckenschiefstand, der auf eine Fehlstellung in Beingelenken zurückzuführen ist. Funktionelle Beinlängendifferenzen sind oftmals die Folge. Durch ein Zusammenspiel von Therapeut und Patient werden solche Fehler behoben und Wirbel wieder in ihre richtige Position gebracht. Nervenpaare, die aus jedem Wirbel austreten und umliegende Organe versorgen werden ebenfalls positiv beeinflusst.

  • Fußreflexzonen-Therapie

    Geschichtliches

    Die Fußreflexzonen-Therapie ist fester Bestandteil der fernöstlichen Massagetraditionen aber auch die amerikanischen Ureinwohner nutzten diese Verfahren bereits. Als Pionier der westlichen Reflexzonen-Massage gilt der amerikanische Hals-Nasen-Ohrenarzt William Fitzgerald. Er unterteilte den menschlichen Körper in 10 senkrechte Zonen, was als Grundlage für die heutigen Ansichten gilt. Später wurden diese Längszonen noch einmal weiter in jeweils drei Querzonen unterteilt. Die Griff- und Drucktechniken wurden Mitte des 20. Jahrhunderts ebenfalls in Amerika durch die Masseurin Eunice Ingham beschrieben.

    Beschreibung

    Bei dieser Art der Behandlung werden drucksensible Zonen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich zur Befunderhebung und durch mechanische oder andere Reizungen stimuliert. Alle Organe und Muskelgruppen spiegeln sich in diesem Bereich wider.

  • Lymphdrainage

    Geschichtliches

    Ärzte und Wissenschaftler waren sich schon im 16. Jahrhundert sicher, dass es neben dem Blutkreislauf noch ein zweites Gefäßnetz geben müsse, welches die Körperzellen versorgt und reinigt. So werden Viren, Keime, Schadstoffe und Zellabfälle von der Lymphflüssigkeit abtransportiert. Lymphknoten dienen als zwischengeschaltete Filter, die die Flüssigkeit von den eben genannten Partikel befreien.
    In den 60er Jahren etablierte sich die Lymphdrainage als Therapieform und wurde dabei maßgeblich beeinflusst von Emil Vodder.

    Beschreibung

    Die manuelle Lymphdrainage ist eine Form der physikalischen Therapien und dient vor Allem der Entstauung und Ödembehandlung. Durch verschiedene Grifftechniken soll das Lymphsystem aktiviert werden. Genauer gesagt wird die Pumpleistung der Lymphgefäße positiv stimuliert. Die Anwendungsgebiete sind breit gefächert: Im Gesicht wird sie im Bereich der dermatologischen Kosmetik gegen Akne und Narben eingesetzt. In der Medizin findet sie unter anderem Verwendung in der Behandlung von Lymphödemen. Auch für eine allgemeine Stärkung des Immunsystems, Abbau von Stress und Vorbeugung gegen Allergien und Wassereinlagerungen wird diese manuelle Therapie eingesetzt.